Impuls 1 von 40 meiner Digitalfasten-Serie: Ein Video, das automatisch startet, hat niemand bewusst abgerufen. Trotzdem lädt es vollständig – inklusive aller Daten, die dafür nötig sind.
LinkedIn ist dafür ein gutes Beispiel. Wer durch den Feed scrollt, ohne Autoplay deaktiviert zu haben, streamt im Hintergrund Videos, die er nie anschauen wollte. Das kostet Daten, Strom und Akku – ohne jeden Mehrwert.
So deaktivierst du Autoplay auf LinkedIn
In den LinkedIn-Einstellungen unter Datennutzung lässt sich Autoplay dauerhaft abschalten. Das Vorschaubild bleibt sichtbar, das datenintensive Streaming entfällt bis zum bewussten Klick. Eine Einstellung, einmal gesetzt, dauerhaft wirksam.
Wer LinkedIn im Browser nutzt, profitiert zusätzlich davon, dass viele Browser Autoplay inzwischen direkt einschränken können:
- Firefox und Safari: Autoplay-Einstellungen direkt in den Browser-Einstellungen
- Chrome: nur über Erweiterungen wie AutoplayStopper
Was es bringt
Jedes Gigabyte nicht übertragener Videodaten vermeidet rechnerisch rund 360 Gramm CO₂. Bei einem einzigen gestreamten Kurzvideo von 50 MB mag das klein klingen. Multipliziert mit Milliarden täglicher Autoplay-Aufrufe weltweit ist die Summe erheblich.
Hinzu kommt: Weniger automatisch gestartete Inhalte bedeuten weniger Ablenkung, bewussteres Konsumverhalten und einen spürbar längeren Akku auf mobilen Geräten.
Dieser Tipp ist Teil meiner Serie Digitalfasten ohne Verzicht – 40 Impulse zur Fastenzeit 2026: Zum LinkedIn-Post
