Wie eine Webseite aufgebaut ist

Um die Stellschrauben für nachhaltige Optimierungen zu verstehen, sollte man den Grundaufbau einer Webseite kennen. Was ist HTML? Welche Elemente können auf eine Seite eingebaut werden? Was sind externe Elemente und welche Probleme können Sie mit sich bringen?
Shownotes:
Was du wirklich lädst
Eine Webseite besteht aus viel mehr als dem Text, den du siehst. Ein durchschnittliches HTML-Dokument hat etwa 30 KB Textinhalt. Hinzu kommen Stylesheets (CSS, ~70 KB), Schriftdateien (~110 KB), Bilder (~1 MB) und JavaScript (~500 KB). Macht zusammen ungefähr 2 MB – das ist der aktuelle Webdurchschnitt laut Web Almanac.
Die Hälfte davon sind Bilder. Ein Viertel ist JavaScript. Das ist die schlechte Nachricht.
Der Preis externer Elemente
Viele Webseiten laden Ressourcen von fremden Servern – Schriften von Google Fonts, Videos von YouTube, Social-Media-Widgets, Tracking-Pixel. Das kostet auf mehreren Ebenen: mehr Ladezeit, mehr Datenvolumen und DSGVO-Risiken (Google Fonts ohne Einwilligung ist in Deutschland abmahnfähig).
Der YouTube-Player allein hat fast 1 MB Datenvolumen. Eine Alternative: Ein Vorschaubild, das erst nach dem Klick den Player lädt (Lazy Loading des Players). Das spart bis zu 1 MB pro Seitenaufruf.
Was du tun kannst
Mach den Test: Rechtsklick auf deine Website → Seitenquelltext anzeigen. Suche nach externen Domains (URLs, die nicht deine eigene sind). Für jede externe Quelle frag dich: Brauche ich das wirklich? Gibt es eine lokale Alternative? Bei Schriften ist die Antwort fast immer ja.