Was haben Cookie-Banner mit dem CO₂-Fußabdruck Deiner Website zu tun? Ich spreche mit der Datenschutzjuristin Elisa Drescher darüber, wie viele Online-Shops laut einer aktuellen Studie aus Österreich rechtlich nicht sauber sind, wie Greenwashing bei Green-Hosting-Siegeln funktioniert und warum ein eingebettetes YouTube-Video allein schon 15 bis 20 Cookies setzt.
Stell dir vor, die Hälfte aller Anfragen auf deiner Website kämen gar nicht von Menschen. Welche Folgen das für die CO₂-Bilanz hat, warum die gängigen Berechnungstools hier komplett blind sind und mit welchen Mitteln Du gute von bösen Crawlern trennst, erkläre ich in dieser Folge.
Browser-Plugins können viel mehr als SEO-Audits. Fünf kostenlose Add-ons für Chrome, Firefox und Safari analysieren Websites auf Green Hosting, messen dein tägliches Datenvolumen live im Browser und drosseln YouTube-Videos auf sinnvolle Qualitätsstufen. Welche das sind und wie du sie einsetzt, erkläre ich in dieser Folge.
analytik.news gibt es seit fast 25 Jahren – und war in dieser Zeit meine persönliche Testumgebung für alles, was ich heute über nachhaltige Websites weiß. Ein ehrlicher Rundgang durch Geschichte, Optimierungen und offene Baustellen.
Eine Website, die offline geht, wenn die Sonne nicht scheint. Das Low-tech Magazine wird seit 2018 ausschließlich mit Solarstrom betrieben. Was das konkret bedeutet – und was wir alle davon lernen können.
Live-Analyse einer Website: Was findet der CO₂-Doc, wenn er sich podcast-helden.de in der Browser-Konsole anschaut? Ein praktischer Einblick, wie Website-Audits wirklich funktionieren.
80 Prozent des gesamten Internetverkehrs sind Videos – und wer eine Stunde in Full HD streamt, verbraucht so viel Energie, wie er auf einem Ergometer in drei Stunden erzeugen könnte. Digitalexperte Jörg Schieb hat all das in seinem Buch „Energiefresser Internet" zusammengetragen: von den Anfängen im Militärnetz bis zu Bitcoin, KI und dem Rebound-Effekt. Warum das Thema trotzdem kaum jemanden interessiert – und was das mit unserer Pauschalflat zu tun hat.
100 Gramm CO₂ pro Jahr – so viel kostet ein Gigabyte Daten, das einfach nur irgendwo in einer Cloud oder auf einem Server herumliegt. Daten löschen ist Klimaschutz. Wirklich.
CO₂ ist nicht das einzige Treibhausgas, das das Internet produziert. Manche Kühlmittel in Rechenzentren haben ein Treibhausgaspotenzial von über 20.000 – verglichen mit 1 bei CO₂. Eine Chemie-Stunde, die mehr erklärt als jede ESG-Kennzahl.
Was macht eine Website eigentlich nachhaltig? Die kurze Antwort: grünes Hosting und wenig Datenvolumen. Die längere Antwort umfasst Design, Technik, Botsteuerung und etwas, das ich Carbon-Aware-Design nenne.
Da hängt ein grünes Siegel auf einer Website und verspricht 'klimaneutral'. Was das konkret bedeutet? Meist: nicht viel. Wie du seriöse Nachhaltigkeits-Siegel erkennst – und warum du bei manchen lieber zweimal hinschaust.
Du hörst diesen Podcast – und verbrauchst dabei Strom. Dein Server liefert die Seite aus – verbraucht Strom. Die Leitung dazwischen – verbraucht Strom. Wo genau entstehen diese Emissionen und wo kannst du als Website-Betreiber ansetzen?
Meta hat in seinem Nachhaltigkeitsbericht 273 Tonnen CO₂ ausgewiesen – tatsächlich waren es 3,8 Millionen. Ein Faktor 19.000. Das ist kein Rechenfehler, das ist Greenwashing mit Zertifikaten. Im September-Rückblick: OMT-Auftritt vor dem größten Publikum bisher, Besuch im Hetzner-Rechenzentrum und warum ChatGPT für eine 100-Wort-Mail so viel Strom braucht wie 14 LED-Lampen eine Stunde lang.
175 Terabyte in 15 Minuten – weil Deutschland bei der EM einen Elfmeter nicht wahrhaben wollte. Das ist digitaler Ressourcenverbrauch in Echtzeit. Im Juli-Rückblick gibt es außerdem die carbon.txt-Datei als neuen Standard für nachhaltiges Hosting, eine Goldman-Sachs-Studie zur KI-Hype-Ernüchterung und den Erdüberlastungstag – diesmal mit einem passenden Begleittag.