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Mit 26 Guidelines ist das die umfangreichste der vier Kategorien und zugleich die unbequemste. Es geht hier nicht um Kilobyte, sondern um Entscheidungen, die lange vor der ersten Zeile Code fallen: Welche Produkte entstehen überhaupt, wer trägt die Verantwortung dafür, was wird offengelegt und was wird bewusst nicht gebaut.

Das Original räumt dabei mit einem verbreiteten Missverständnis auf. Zwar treffen Geschäftsführung und Entscheidungsebene die strategischen Weichenstellungen, etwa zu Infrastruktur, Prioritäten und Produktrichtung. Aber ausdrücklich heißt es dort, dass jeder, der an einem digitalen Produkt arbeitet, über alltägliche Entscheidungen beitragen kann. Diese Kategorie ist also nicht die Kategorie der anderen.

Für mich ist sie die mit dem größten Hebel und der größten Fallhöhe zugleich. Den größten Hebel, weil eine Website sich nachträglich optimieren lässt, ein Produkt, das es nicht geben müsste, aber nur am Anfang zu verhindern ist. Die größte Fallhöhe, weil sich hier am leichtesten etwas behaupten lässt. Alle anderen Kategorien verlangen messbare Veränderungen. Diese verlangt vor allem, Dinge aufzuschreiben, und das kostet zunächst nichts. Deshalb gilt für jede dieser Guidelines dieselbe Prüffrage: Was wurde dadurch tatsächlich anders?

(Coming soon!)