Nachhaltiges Hosting wählen
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Auch Daten haben ein Zuhause. Mit diesem Satz beginnt das Original diese Kategorie, und er trifft den Kern: Was wir gewohnheitsmäßig als Wolke bezeichnen, ist ein Gebäude mit Stromanschluss, Kühlung und Hardware, die irgendwann hergestellt wurde und irgendwann Elektroschrott wird. Zwölf Guidelines beschreiben hier, wo Inhalte, Code und Daten liegen, wie sie verarbeitet werden und welche Wege sie zurücklegen.
Bemerkenswert an dieser Kategorie ist, dass sie eine seltene Übereinstimmung herstellt. Weniger Serverlast bedeutet weniger Energie, weniger Hardware und damit unmittelbar geringere Betriebskosten. Wer hier optimiert, muss den Nutzen niemandem erklären, er steht auf der Rechnung. Dazu kommt ein zweiter Punkt, der in der Praxis oft unterschätzt wird: Diese Entscheidungen haben die längste Halbwertszeit. Ein Bild tauschst Du in einer Minute, den Hosting-Anbieter vielleicht einmal in fünf Jahren. Genau deshalb lohnt es sich, hier am längsten nachzudenken.
Meine eigene Erfahrung mit dieser Kategorie ist zugleich die unbequemste: Vieles davon liegt nicht in Deiner Hand. Welchen Strom das Rechenzentrum bezieht, wie lange die Server dort im Einsatz bleiben, wann neue Softwareversionen bereitstehen, all das entscheidet Dein Anbieter. Was Du entscheidest, ist die Menge. Wie viel gerechnet werden muss, wie oft dieselbe Seite neu erzeugt wird, wie viele Daten überhaupt entstehen und wie lange sie liegen bleiben. Der sparsamste Server ist der, den es gar nicht braucht.
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