Bilder optimieren (Impuls 04/24)

Impuls

Es gibt heute moderne, datensparsamere Bildformate als JPEG. Trotzdem sind mehr als die Hälfte aller Bilder im Internet in diesem veralteten Format und auch die allermeisten Bilder, die wir in Clouds speichern. Der CO₂-Doc zeigt Dir bessere Alternativen und ein kostenloses DSGVO-konformes Tool zum Testen und Optimieren Deiner Bilder.

Es gibt heute moderne, datensparsamere Bildformate als JPEG. Trotzdem sind mehr als die Hälfte aller Bilder im Internet in diesem veralteten Format und auch die allermeisten Bilder, die wir in Clouds speichern. Der CO₂-Doc zeigt Dir bessere Alternativen und ein kostenloses DSGVO-konformes Tool zum Testen und Optimieren Deiner Bilder.

Shownotes:

Das Format von gestern dominiert noch immer

Bilder haben das Internet groß gemacht, und sie prägen es bis heute. Auf Websites machen sie rund die Hälfte des Datenvolumens aus. Dazu kommen die unzähligen Fotos, die wir in Clouds sichern. Erstaunlich ist dabei, wie wenig sich bei den Formaten bewegt: Mehr als die Hälfte aller Bilder liegt noch immer als JPEG vor. Dabei ist JPEG längst nicht mehr das beste Format. Es ist vergleichsweise groß und kann keinen transparenten Hintergrund.

Erster Hebel: das Format

Moderne Formate wie WebP und AVIF erzeugen bei gleicher Bildqualität deutlich kleinere Dateien. Manche Entwickler und Designer kennen sie gar nicht oder halten sie für nicht kompatibel. Das stimmt nicht, moderne Browser verstehen beide. Dazu kommt JPEG XL als jüngstes Format.

Das betrifft nicht nur Websites. Schau auch nach, in welchem Format Deine Kamera, Dein Smartphone oder Dein Cloud-Dienst Fotos speichert. Jedes eingesparte Megabyte liegt dort schließlich nicht nur einmal, sondern dauerhaft auf einem Server.

Info
Welche Formate ich für den digitalen Friedhof vorschlage und wie sich die Unterstützung seither entwickelt hat, erkläre ich in der Folge 5 Datenformate für den digitalen Friedhof.

Zweiter Hebel: die Größe

In meinen Analysen sehe ich immer wieder dasselbe Muster: Bilder werden in viel größerer Auflösung hinterlegt, als sie auf der Seite angezeigt werden. Jedes Pixel, das niemand sieht, ist verschenktes Datenvolumen. Besonders teuer wird das bei Header- oder Footer-Bildern in E-Mails. Dort wiederholt sich der Fehler mit jeder einzelnen Mail, die Du verschickst oder archivierst.

Auf Websites kommt ein dritter Punkt hinzu: Bilder sollten erst geladen werden, wenn sie in den sichtbaren Bereich kommen. Wer nie bis zum Seitenende scrollt, braucht die Bilder dort auch nicht.

Selbst ausprobieren

Für eigene Tests empfehle ich Compress or Die. Das deutschsprachige Tool arbeitet DSGVO-konform. Du lädst ein Bild hoch und kannst Format, Größe, Auflösung und Kompressionsrate selbst einstellen oder die Optimierung dem Tool überlassen. Bei vielen Bildern lässt sich so die Hälfte des Datenvolumens einsparen, ohne dass ein Unterschied zu sehen ist.

Tipp
Nimm heute drei Bilder, die Du häufig verwendest, zum Beispiel Dein Logo in der Mail-Signatur oder ein Titelbild Deiner Website, und jage sie durch Compress or Die. Vergleiche danach die Dateigrößen.

Das beste Bild ist das, das genau so groß ist, wie es gebraucht wird, und keinen Pixel größer.