Thema: Marketing
Nachhaltigkeitskommunikation hat ein strukturelles Problem: Die Aussagen, die sich gut verkaufen, sind selten die, die sich belegen lassen. „Klimaneutral“ klingt besser als „18 Prozent weniger Datenvolumen seit dem letzten Relaunch“, ist aber schwerer zu prüfen. Ich halte die zweite Aussage für die wertvollere – sie beschreibt etwas, das jemand getan hat. Wer über Nachhaltigkeit spricht, sollte vorher messen. Sonst wird die Kommunikation zur teuersten Maßnahme mit der geringsten Wirkung.
News 12
- FritzBox-DNS-Filter: Albtraum für das Online-Marketing?
- Grünes Hosting: Ab jetzt zählen Belege statt Versprechen
- Wir sind nicht die Einzigen, die ihr Siegel einstellen
- Ein 18. Nachhaltigkeitsziel für freie Medien
- Was Werbung auf deiner Website wirklich kostet
- Unlimitiert – aber nicht umsonst
- No-Vary-Search: der erste HTTP-Header, der explizit Datenverschwendung reduziert
- Push-Benachrichtigungen abschalten: weniger Dauerbrummer, weniger Daten
- Mail-Footer: das übersehene Datenpaket in jeder Nachricht
- Newsletter-Bilder optimieren: jedes KB zählt, bei jedem Empfänger
- Newsletter abbestellen: die nachhaltigste Mail ist die, die nie ankommt
- CO₂ wird nicht verbraucht – es wird emittiert
Podcast 6
Lexikon 7
- 2.4Nutzerwege effizient gestalten
- 3.8Metadaten maschinenlesbar strukturieren
- 3.13Erwartete und nützliche Dateien bereitstellen
- 4.4Fehlerseiten und Weiterleitungen einrichten
- 5.2Verantwortung für digitale Nachhaltigkeit benennen
- 5.3Nachhaltigkeit vermitteln und schulen
- 5.4Nutzern echte Wahlmöglichkeiten geben